David Bowie: auf Tour wegen Schuldgefühlen?
Der langjährige Keyboarder der David Bowie-Liveband Mike Garson hat seinem Boss 2006 scheinbar eine Tour ausgeredet: "ich war einfach nur sehr ehrlich zu ihm."
Der langjährige Keyboarder der David Bowie-Liveband Mike Garson hat seinem Boss 2006 scheinbar eine Tour ausgeredet: "ich war einfach nur sehr ehrlich zu ihm."
Es war eventuell eine der dümmsten Karriereentscheidungen im Leben von Mike Garson. Als ihn sein Bandboss David Bowie 2006 anrief, um mit ihm über die weiteren Pläne zu sprechen, kam auch das Thema David Bowie-Tour auf. Der Pianist wurde von David Bowie gefragt, ob die wieder auf Tour gehen sollten: "Sollten wir wieder rausgehen?"
Die Antwort von Mike Garson war aus dessen Sicht "tiefgründig, ehrlich und richtig", denn er sagte zu David Bowie: "David, nur wenn es sich wirklich für dich richtig anfühlt."
Der Music Week erklärte Mike Garson nun seine Antwort so: "Natürlich war mein erster Gedanke: 'Ja, lass uns gehen'. Aber mein zweiter Gedanke war: 'Ich möchte nicht mit jemandem unterwegs sein, dem es schlecht geht und der nicht dort sein möchte.'"
Hintergrund waren die Erfahrungen der David Bowie-Tour 2004. Mike Garson war auf der Tour dabei, aber einige Konzerte mussten abgesagt werden, David Bowie ging es nicht sonderlich gut in dieser Zeit. 2006 war David Bowie scheinbar von einem schlechten Gewissen geplagt. Mike Garson: "Ich wusste dass es ihm noch immer nicht gut ging, aber er wollte der Band Arbeit geben – unsere Tour wurde 2004 abgebrochen, also hatte er ein schlechtes Gewissen."
Das gibt es wohl in der Musikindustrie nicht so häufig: Mike Garson redete seinem Arbeitgeber die Schuldgefühle aus, und David Bowie ging nicht auf Tour: "Die Band wollte mich umbringen, meine Frau auch..."
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